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Wilkommen bei ICSE STEAM vision

ICSE STEAM vision unterstützt Lehrkräfte dabei, innovativen, interdisziplinären Unterricht zu gestalten. Durch europäische Zusammenarbeit, Mobilitätsangebote und den Dialog mit Bildungspolitik entstehen nachhaltige Impulse für die Zukunft der Lehrkräftebildung in Europa.

Das Projekt ICSE STEAM vision

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Hintergrund

Lehrkräfte in Europa sollen junge Menschen dabei unterstützen, komplexe reale Herausforderungen aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven zu verstehen und zu lösen. Dafür braucht es integrierte STEAM-Lehrkräftebildung, die Naturwissenschaften, Technik, Ingenieurwesen und Mathematik mit weiteren Disziplinen verbindet. Gleichzeitig fehlen vielerorts praxisnahe Fortbildungsangebote, leicht zugängliche internationale Mobilitätsformate und dauerhafte europäische Austauschstrukturen. ICSE STEAM vision setzt hier an und verbindet Lehrkräftebildung, Schulpraxis, Forschung und Bildungspolitik in einer nachhaltigen europäischen Partnerschaft.

Partner

Das Projektkonsortium verbindet sieben Hochschulen, europäische Organisationen der Lehrkräftebildung, Schulen und bildungspolitische Partner. Es nutzt etablierte Netzwerke von ICSE, European Schoolnet und EduNet und schafft so ein europäisches „Hyper-Network“, das breite europäische Reichweite mit starker regionaler Umsetzung verbindet.

Warum gemeinsam STEAM-Lehrkräftebildung gestalten?

Im Zentrum steht die gemeinsame Entwicklung eines hochwertigen europäischen STEAM-Lehrkräftebildungsprogramms. In einem interdisziplinären Co-Creation-Prozess entwickeln Fachleute und Praktiker:innen aus verschiedenen STEAM-Disziplinen, aus der universitären Lehrkräftebildung, der Fort- und Weiterbildung und aus Schulen acht praxisbasierte Module. Ausgangspunkt sind authentische gesellschaftliche Herausforderungen aus vier Themenfeldern: Nachhaltigkeit und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit, digitale Transformation, Ernährung und Gesundheit sowie kulturelle, soziale und gesellschaftliche Herausforderungen.

Austausch

Die Teilnehmenden erleben STEAM so, wie es auch Schülerinnen und Schüler erleben sollen: Sie starten mit einem realen Problem und nutzen Wissen und Methoden verschiedener Disziplinen, um Lösungen zu entwickeln. Ergänzt wird dies durch pädagogische Schwerpunkte wie Assessment, die Gestaltung von STEAM-Unterricht, die Unterstützung unterschiedlicher Lernvoraussetzungen und die Förderung von Mädchen in STEM.

Kurz und knapp

Das Projekt ICSE STEAM vision ist eine europäische Teacher Academy für integrierte STEAM-Lehrkräftebildung und grenzüberschreitende Zusammenarbeit.

Kontakt

Sie interessieren sich für das Projekt ICSE STE(A)M vision, die europäischen Fortbildungsangebote, die entstehenden Materialien oder Möglichkeiten zur Vernetzung? Das Projektteam freut sich über den Austausch mit Lehrkräften, Lehramtsstudierenden, Lehrkräftebildnerinnen und -bildner, Schulen, Netzwerken und bildungspolitischen Akteurinnen – und Akteuren. Folgende Ansprechpartnerinnen stehen Ihnen zur Verfügung:

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Zu den Angeboten

MOOC, Policy Briefs und weitere Ressourcen

Ein europäischer MOOC (Massive Open Online Course, also ein frei zugänglicher Online-Fortbildungskurs) mit einem virtuellen Fortbildungsangebot für Lehrkräfte und Studierende, drei Policy Briefs mit Empfehlungen für die Politik, Unterstützungsangebote für Schulen sowie konkrete Unterrichtsideen machen die Projektergebnisse breit zugänglich. Der MOOC bleibt nach Projektende zum Selbststudium verfügbar; die STEAM-Module werden langfristig in europäischen Materialplattformen verankert.

An wen richtet sich ICSE STEAM vision?

ICSE STEAM vision richtet sich an unterschiedliche Zielgruppen aus Lehrkräftebildung, Schule, Forschung und Bildungspolitik, die integrierte STEAM-Bildung in Europa lernen, erproben, weiterentwickeln oder strukturell stärken möchten.

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Lehramtsstudierende

Angehende Lehrkräfte erhalten die Möglichkeit, integrierte STEAM-Ansätze bereits während ihrer Ausbildung praktisch zu erleben. In einem europäischen Blended-Learning-Programm verbinden sie virtuelle Vorbereitung, eine internationale Sommerschule in Prag oder Freiburg und ein virtuelles Follow- up. Sie entwickeln unter anderem eigene Unterrichtsideen, reflektieren interdisziplinäres Lernen, sammeln Erfahrungen und vernetzen sich in einer internationalen Lerngemeinschaft.

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Lehrkräfte

Lehrkräfte im Schuldienst erproben praxisnahe STEAM-Ansätze und übertragen diese direkt in den eigenen Unterricht. Das Fortbildungsprogramm verbindet europäische Lernerfahrungen mit schulischer Praxis und wird durch virtuelle Workshops, nachhaltiges Mentoring, einen Helpdesk und den Schools-for- Schools-Austausch unterstützt. So entstehen langfristige Möglichkeiten für professionellen Austausch und Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg.

Lehrkräftebildung

Teacher Educators, Hochschulen und Fortbildungsanbieter entwickeln und erproben das Programm gemeinsam. Ziel ist es, integrierte STEAM-Lehrkräftebildung von der universitären Ausbildung bis zur berufsbegleitenden Fortbildung stärker zu verbinden und erfolgreiche Ansätze langfristig in bestehenden Strukturen zu verankern.

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Bildungspolitik

Bildungspolitische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger und weitere Schlüsselakteure werden über regionale Treffen, europäische Policy-Seminare, Netzwerke und Policy Briefs einbezogen. Projektergebnisse und Evaluationserkenntnisse sollen dazu beitragen, evidenzbasierte Weiterentwicklungen von STEAM-Lehrkräftebildung und europäischer Mobilität anzustoßen.

Partner Beschreibungen

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ICSE – Pädagogische Hochschule Freiburg

ICSE, das International Centre for STEM Education an der Pädagogischen Hochschule Freiburg, koordiniert ICSE STEAM vision. ICSE bringt langjährige Expertise in europäischer STEM- und STEAM-Bildung, Lehrkräftebildung, internationalen Forschungs- und Entwicklungsprojekten sowie im Aufbau nachhaltiger Bildungsnetzwerke ein.

Instituto de Educação da Universidade de Lisboa (Portugal)

Eine führende portugiesische Institution in der Forschung zu Bildungspolitik und naturwissenschaftlicher Didaktik. Ihr Beitrag konzentriert sich auf die Entwicklung von Fortbildungsmodulen, die pädagogische Evaluation sowie die Einbindung von Lehrkräftenetzwerken zur Verringerung von Ungleichheiten im naturwissenschaftlichen Bereich, beispielsweise im Themenfeld „Women in STEM“.

Hacettepe Üniversitesi (Türkei)

Eine der führenden türkischen Hochschulen im Bildungsbereich. Sie arbeitet aktiv an den modularen Co-Creation-Prozessen mit und trägt dazu bei, dass die Ansätze der STE(A)M-Bildung an unterschiedliche internationale Kontexte und Curricula angepasst werden können.

EduNet Europe (Deutschland)

EduNet Europe ist eine gemeinnützige Organisation, die mit einem europaweiten Netzwerk aus Schulen, Hochschulen, Einrichtungen der Lehrkräftebildung und Bildungsbehörden zusammenarbeitet, um forschungsbasierte und praxisorientierte Programme für die Lehrkräftebildung zu entwickeln. Im Projekt STEAM Vision organisiert EduNet Webinare und Blended-Learning-Fortbildungen für praktizierende Lehrkräfte, unterstützt die teilnehmenden Schulen bei projektbezogenen Aktivitäten und organisiert die Online-Halbzeitkonferenz des Projekts.

Utrecht University – Freudenthal Institute (Niederlande)

Eine führende Institution für die Entwicklung innovativer Lehr- und Lernmethoden. Im Projekt übernimmt das Team aus Utrecht eine zentrale Rolle und richtet den Design Retreat aus, bei dem in einem intensiven Co-Creation-Prozess der Rahmen für die acht herausforderungs- und praxisorientierten Module gemeinsam entwickelt wird.

European Schoolnet / EUN Partnership AISBL (Belgien)

Ein Netzwerk von mehr als 30 europäischen Bildungsministerien. European Schoolnet unterstützt die systemische Wirkung der Projektempfehlungen, indem es den direkten Dialog mit politischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger in Europa ermöglicht. Gleichzeitig werden über die European Schoolnet Academy, eine wegweisende Plattform für Online-Fortbildungen, sowie über Scientix®, die führende europäische Community für naturwissenschaftliche Bildung, Tausende Lehrkräfte mit den Projektergebnissen erreicht.

EUN Jahresbericht

Karlova univerzita / Karls-Universität (Tschechien)

Eine traditionsreiche Universität und eine der renommiertesten Hochschulen Mitteleuropas. Ihre Fakultät
für Erziehungswissenschaften verfügt über besondere Expertise in der Erstausbildung von Lehrkräften
(Initial Teacher Education, ITE). Im Projekt ist sie für die Erprobung von Methoden in realen
Anwendungskontexten verantwortlich und richtet praxisorientierte Fortbildungen und Arbeitswochen aus,
die sich insbesondere an zukünftige Lehrkräfte richten.

University of Klagenfurt (Österreich)

Die Universität Klagenfurt ist für ihre Expertise in Bildungsinnovation und Bildungsforschung bekannt. Sie bringt wissenschaftliche Expertise zu zentralen Themen wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Gesundheit ein und unterstützt deren Integration in den europäischen interdisziplinären Lernansatz.

Pädagogische Hochschule Kärnten (Österreich)

Eine österreichische Pädagogische Hochschule, die ihre Expertise in der Lehrkräftebildung und in der Entwicklung pädagogischer Konzepte und Praktiken in das Projekt einbringt.

Agrupamento de Escolas de Mangualde (Portugal)

Ein portugiesischer Verbund öffentlicher Schulen, der ein praxisnahes, reales Bildungsumfeld bietet, um die entwickelten STE(A)M-Ansätze gemeinsam mit Schüler:innen und Lehrkräften umzusetzen und zu erproben.

Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium (Österreich)

Eine öffentliche österreichische Sekundarschule, die eine wichtige Rolle bei der Erprobung der entwickelten Module und Unterrichtsmaterialien unter realen schulischen Bedingungen übernimmt.