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ICSE STEAM vision

ICSE STEAM vision unterstützt Lehrkräfte dabei, innovativen, interdisziplinären Unterricht zu gestalten. Durch europäische Zusammenarbeit, Mobilitätsangebote und den Dialog mit Bildungspolitik entstehen nachhaltige Impulse für die Zukunft der Lehrkräftebildung in Europa.

Um was geht es bei dem Projekt?

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ICSE STEAM vision entwickelt ein europäisches Fortbildungsprogramm für Lehrkräfte, das Naturwissenschaften, Technik, Informatik, Mathematik und weitere Disziplinen im Sinne eines integrierten STEAM-Ansatzes verbindet. Praxisnahe Unterrichtsmodule zu gesellschaftlich relevanten Fragestellungen werden gemeinsam mit Lehrkräften und Wissenschaft entwickelt und in virtuellen, hybriden und internationalen Lernformaten erprobt. Zielgruppen sind Lehramtsstudierende, Lehrkräfte, Lehrkräftebildende sowie bildungspolitische Akteurinnen und Akteure. Das Projekt stärkt die europäische Zusammenarbeit, fördert Lehrkräftemobilität und unterstützt innovative, fächerübergreifende Bildung.

ICSE STEAM vision auf einen Blick

Hintergrund

Europa steht vor großen Herausforderungen wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Fachkräftemangel in MINT-Berufen. Gleichzeitig zeigen internationale Studien, dass viele Schülerinnen und Schüler Schwierigkeiten in Mathematik und Naturwissenschaften haben. Lehrkräfte spielen eine Schlüsselrolle, um diesen Entwicklungen zu begegnen.

Die sogenannten STEAM (Science, Technology, Engineering, Arts, Mathematics )-Ansätze verbinden MINT-Fächer mit weiteren Disziplinen und realen gesellschaftlichen Fragestellungen. Da Lehrkräfte bislang oft nur begrenzt auf interdisziplinären Unterricht vorbereitet werden, setzt ICSE STEAM vision genau hier an und entwickelt innovative Konzepte für die Ausund Weiterbildung von Lehrkräften auf europäischer Ebene.

Zielsetzung

Ziel des Projekts ist es, Lehrkräfte zu STEAM – Visionärinnen und Visionären zu machen, die Lernende auf die Herausforderungen einer zunehmend digitalen, nachhaltigen und vernetzten Welt vorbereiten. Dafür sollen ihre fachlichen, didaktischen und kooperativen Kompetenzen sowie ihre europäische Vernetzung nachhaltig gestärkt werden. Außerdem wollen wir Lehrkräfte in Europa dazu zu befähigen, integrierten und interdisziplinären STEAM-Unterricht erfolgreich umzusetzen. Durch unsere Veranstaltungsformate stärken wir die Teilhabe von Lehrkräften an europäischen Lern- und Mobilitätsangeboten und tragen zur Entwicklung zukunftsorientierter und evidenzbasierter Bildungsstrategien bei.

Umsetzung und Ergebnisse

Im Projekt entsteht ein gemeinsames europäisches STEAMLehrkräftebildungsprogramm mit acht praxisorientierten Modulen zu aktuellen gesellschaftlichen und technologischen Herausforderungen. Die Module werden gemeinsam von Hochschulen, Lehrkräften und Expertinnen und Experten verschiedener Fachrichtungen entwickelt, getestet und evaluiert. Lehrkräfte und Lehramtsstudierende nehmen an virtuellen, hybriden und internationalen Mobilitätsformaten teil und werden in einer europäischen Lerncommunity vernetzt.
Darüber hinaus werden europäische Mobilitätsangebote für Lehrkräfte erprobt, ein MOOC (Massive Open Online Course) entwickelt, politische Handlungsempfehlungen für STEAM-Bildung erstellt, regionale und europäische Policy-Veranstaltungen durchgeführt und nachhaltige Netzwerke für Lehrkräfte, Hochschulen und Bildungspolitik aufgebaut. Gleichzeitig stärkt das Projekt den Austausch zwischen Wissenschaft, Praxis und Bildungspolitik, um innovative STEAM-Bildung dauerhaft in der Lehrkräftebildung zu verankern.

Projekt Partner

  • Universität Lissabon, Portugal

  • Hacettepe Universität, Türkei

  • EduNet Europe GmbH, Deutschland

  • Universität Utrecht, Niederlande

  • European Schoolnet (EUN), Belgien

  • Karls-Universität Prag, Tschechien

  • Universität Klagenfurt, Österreich

  • Pädagogische Hochschule Kärnten, Österreich

  • Mangualde Schulen, Portugal

  • Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium, Österreich

Projektteam

EU- Projektfakten

Programm

Erasmus+ Teacher Academies

Projektnummer

101249163

Laufzeit

01.01.2026 – 31.12.2028

Gesamtbudget

ca. 1,9 Mio €

Fördersumme

ca. 1,5 Mio €